Stern

Kurden-Referendum: Große Mehrheit für Unabhängigkeit erwartet

Erbil – Nach dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak rechnet die Wahlkommission mit einer deutlichen Mehrheit für eine Abspaltung vom Rest des Landes. Die ersten Auszählungen deuteten darauf hin, dass mehr als 90 Prozent der Wähler für die Unabhängigkeit gestimmt haben. Das endgültige Ergebnis will die Wahlkommission innerhalb von drei Tagen verkünden. Nach dem Referendum feierten die Kurden ausgelassen auf den Straßen. Sie hatten das historische Referendum trotz scharfer internationaler Kritik durchgeführt. Das Ergebnis ist rechtlich nicht bindend.

mehr lesen

72 Prozent Wahlbeteiligung an Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak

An dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum der Kurden im Nordirak haben sich nach Angaben der Wahlkommission über 72 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt.

mehr lesen

Erste Sitzung der neuen Unionsfraktion – Kauder vor Wiederwahl

Berlin – Zwei Tage nach den schweren Verlusten bei der Bundestagswahl kommt heute die neue Unionsfraktion zu ihrer ersten Sitzung zusammen. Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer haben angekündigt, den Abgeordneten die Wiederwahl von Fraktionschef Volker Kauder vorzuschlagen. Davor müssen die Abgeordneten die Fortsetzung der Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU beschließen. Auch die Fraktionen aller anderen im Bundestag vertretenen Parteien wollten zusammenkommen. Die FDP-Fraktion traf sich schon gestern.

mehr lesen

Messerattacke auf Imam – 28-Jähriger kommt vor Gericht

Manchester – Nach der Messerattacke auf einen Imam im Großraum Manchester hat die Polizei die Tat einem 28-Jährigen zur Last gelegt. Der Mann, der keinen festen Wohnsitz hat, soll heute einem Richter vorgeführt werden, wie die Polizei mitteilte. Dem Verdächtigen werden Körperverletzung und der Besitz einer tödlichen Waffe vorgeworfen. Ein weiterer Verdächtiger sei inzwischen wieder frei. Der Imam war am Sonntagabend vor einer Moschee im Großraum Manchester beschimpft und von hinten niedergestochen worden. Die Polizei geht von Fremdenfeindlichkeit als Motiv aus.

mehr lesen

„Penner“-Tweet: LeBron James greift erneut Trump an: „Lasse nicht zu, dass er den Sport nutzt, uns zu spalten“

Als „Penner“ hat Basketball-Superstar LeBron James US-Präsident Donald Trump bezeichnet. Nun legt er nach: Trump wolle den Sport nutzen, um zu spalten. Wer ihn gewählt habe, habe einen Fehler gemacht.

mehr lesen

TV-Tipp: Love is in the Air

Berlin – «Wenn wir das überleben, dann heirate ich dich», bricht es aus Fluggast Klaus heraus. Hoch über den Wolken auf dem Weg nach New York und gepeinigt von Flugangst klammert er sich an Stewardess Charlotte.

mehr lesen

Bayern-Star: Promi-Geburtstag vom 26. September 2017: Klaus Augenthaler

Herrsching – In einem kleinen Café in Herrsching am Ammersee gönnt sich Klaus Augenthaler ein Stück Käsekuchen. Immer wieder kommen Passanten vorbei und grüßen den Fußballweltmeister. Man kennt eben die Legende des FC Bayern München mit dem markanten Gesicht.

mehr lesen

Was geschah am …: Kalenderblatt 2017: 26. September

Berlin – Das aktuelle Kalenderblatt für den 26. September 2017:

mehr lesen

Amnesty kritisiert Massenhinrichtung im Irak

Bagdad – Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Exekution von 42 Menschen im Irak kritisiert. Die Behörden sollten erkennen, dass solche Tötungen «keine Antwort sind und weder das Land noch die Bevölkerung sicherer machen», teilte Amnesty mit. Der Irak hatte 42 wegen Terrorismus Verurteilte hingerichtet. Unter den Getöteten waren dem Justizministerium zufolge Menschen, die für Angriffe auf Sicherheitskräfte und die Durchführung von Anschlägen verantwortlich gewesen sind. Das irakische Militär kämpft seit Jahren verlustreich gegen die Terrormiliz Islamischer Staat.

mehr lesen

Puerto Ricos Regierung dringt nach «Maria» auf Hilfe aus Washington

San Juan – Angesichts der schweren Verwüstungen durch Hurrikan «Maria» auf Puerto Rico hat der Gouverneur des US-Außengebiets Unterstützung durch die Bundesregierung in Washington gefordert. Das sei eine humanitäre Katastrophe, die 3,4 Millionen US-Bürger betreffe. Sie würden die volle Unterstützung durch die US-Regierung brauchen, hieß es in einer Stellungnahme von Gouverneur Ricardo Rosselló. Das Weiße Haus hatte zuvor die Darstellung zurückgewiesen, Präsident Donald Trump widme der Lage in dem Außengebiet nicht genügend Aufmerksamkeit.

mehr lesen


Quelle: Stern.de